Formel 1 Aufstand gegen Ferrari

Formel-1-Teams fordern Offenlegung von Ferrari-Deal!

Das Team von Sebastian Vettel soll gegen die Regeln verstoßen haben.
Foto:HochZwei/imago images

Nicht einmal 2 Wochen bis zum Saisonstart in Australien, da knallt es gewaltig. Die Formel 1 Teams haben sich zu einer Allianz gegen die FIA zusammengeschlossen und fordern die Offenlegung des Ferrari Deals

Dass die FIA in der Angelegenheit um einen eventuell illegalen Ferrari-Motor eine geheime Vereinbarung mit dem Team getroffen hat, gefällt allen anderen überhaupt nicht.

7 Teams gegen FIA

Um 11 Uhr MEZ verschickten Mercedes, Red Bull, McLaren, Renault, Racing Point, AlphaTauri und Williams eine Pressemitteilung, in der man seinen Unmut gegenüber dem Vorgehen der FIA ausdrückt. Man ist „überrascht und schockiert“ über das Statement, das die FIA am Freitag herausgegeben hatte.

Die Teams kritisieren den Verband dafür, dass er erst nach mehrmaligen Anfragen der anderen Teams überhaupt Untersuchungen gegen Ferrari eingeleitet hatte, und man widerspricht entschieden gegen die geheime Vereinbarung, die beide Parteien getroffen haben.

In der Mitteilung hieß es damals lediglich, dass der Verband die Untersuchungen zum Ferrari-Motor abgeschlossen habe und man eine nicht bekannte Vereinbarung getroffen habe.

Zudem soll Ferrari dabei helfen, mögliche Regelschlupflöcher zu erkennen und zu schließen und die Entwicklung im Bereich CO2-Emissionen und nachhaltige Treibstoffe voranzutreiben – für Experten ein klares Schuldeingeständnis.

Die sieben Teams ohne Ferrari-Motor – also ohne Ferrari, Alfa Romeo und Haas – fordern nun „eine ganzheitliche und angemessene Offenlegung dieser Angelegenheit“ im Namen der Fans, der Teilnehmer und der Anteilseigner der Formel 1 – notfalls auch über den Rechtsweg.

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